Den Umzug perfekt organisieren

Ein Umzug gehört zu den Ereignissen, die von Menschen am meisten gefürchtet werden. Umzüge sind Stressauslöser. Nicht selten regiert bei ihrer Durchführung das Chaos. Mit einer gut durchdachten Planung geht ein Umzug leichter von der Hand, und der Stress hält sich in erträglichen Grenzen.

Listen sind eine gute Planungshilfe. Wer eine Checkliste Umzug erstellt, vergisst so leicht nichts Wichtiges. Gleichzeitig beruhigt eine Liste, da man nicht gezwungen ist, jedes Detail im Kopf zu behalten. Und noch einen Vorteil hat so eine Checkliste: Erledigte Dinge werden abgehakt. Wer sich im Tumult der Ereignisse partout nicht erinnern kann, ob er beispielsweise den Nachsendeantrag bereits bei der Post abgegeben oder den Termin mit dem Maler bestätigt hat, greift auf die Liste zurück. Dies setzt voraus, dass alle wichtigen Dinge dort eingetragen und Erledigtes zuverlässig gestrichen wird.

Planung der Abfolge:

Wichtig ist eine logische Reihenfolge der Erledigungen. Behördengänge, Nachsendeantrag, Benachrichtigung von Familie, Arbeitgebern, Versicherungen und Banken über die Adressänderung können schon Tage oder Wochen vor Packen und Renovierung erfolgen.

Beim Packen gehen man am besten in dieser Reihenfolge vor: Flure, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Küche. Kinderzimmer und Büro, falls vorhanden, werden zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer eingeschoben. Kartons beschriftet man mit der Bezeichnung des Wohnraums, also „Wohnzimmer“ anstatt „Weingläser“. Dies ist praktisch, wenn beispielsweise Geschirr, Spielzeug oder Akten in verschiedenen Wohnräumen aufgestellt werden. „Bücher Wohnzimmer“ und „Bücher Büro“ sind exakte Beschriftungen, die beim Auspacken nützlich sind. Je genauer die Beschriftung, desto einfacher ist später das Einräumen der Gegenstände.

Muss die ehemalige Wohnung renoviert hinterlassen werden, so sollte die Renovierung nach dem Ausräumen erfolgen. Ansonsten ist das Chaos vorprogrammiert. Schlimmstenfalls werden Gegenstände beschädigt.

Ein Minimum an Spielraum in der Planung beruhigt. Es ist besser, einen Tag länger Miete zu bezahlen, als sich mit Nachmietern zu streiten, weil die Renovierung nicht rechtzeitig beendet wurde oder aus Zeitmangel Gegengenstände in der Wohnung verblieben sind.

Bei schwierig zugänglichen Wohnungen zahlt es sich aus, ein Umzugsunternehmen, wenn nicht mit Packen, so wenigstens mit Wegräumen, Transport und Aufstellen, zu beauftragen.

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